LIVE MUSIC NOW STUTTGART
LIVE MUSIC NOW STUTTGART

Aktuelles von Live Music Now

YEHUDI MENUHIN Live Music Now Stuttgart e. V.

lädt ein zum

Benefizkonzert am 15. November 2017 19:00 Uhr

 Konzertsaal der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten präsentieren ihr Können

Programm + mehr

 

 

Der Eintritt ist frei - bitte spenden Sie

Eintrittskarten werden Ihnen nach Ihrer Anmeldung (unbedingt erforderlich) 

zu gesendet, bitte vergessen Sie nicht, Ihre Postanschrift mitzuteilen

Die Plätze sind begrenzt

Anmeldung

 

Das Benefizkonzert wird von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Stuttgart e.V. (LMN) in Kooperation mit der HMDK veranstaltet, Karten erhalten Sie aber nur von LMN

 

Anlässlich unseres Benefizkonzertes eingehende Spenden werden ausschließlich für das Ziel unseres Vereins, der Veranstaltung von Konzerten in sozialen Einrichtungen und der Förderung unserer Stipendiatinnen/Stipendiaten verwendet

Audition 2017 am 21. Oktober, Anmeldeschluss 30. Juni 2017

Bewerben Sie sich als Stipendiat/in bei Yehudi Menuhin · Live Music Now

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Stuttgarter Nachrichten: 

Live Music Now Stuttgart e.V. feiert Jubiläum

Stuttgarter Nachrichten, Kultur, 19.Nov.2015

Künstlerische Leitung Live Music Now Stuttgart e.V.

Oktober 2015

Live Music Now Stuttgart e.V. freut sich über eine neue künstlerische Leitung.  Veronika Stoertzenbach und Dieter Kurz werden gemeinsam diese wichtige Aufgabe übernehmen.

Veronika Stoertzenbach,

seit 1988 Universitätsmusikdirektorin an der Universität Stuttgart, wurde 1958 in Bonlanden bei Stuttgart geboren. Mit der Musik kam sie in ihrem Elternhaus, ihre Eltern sind Musikpädagogen, früh in Kontakt. Sie studierte Cello, Klavier und Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart innerhalb eines Schulmusikstudiums, das sie mit dem Staatsexamen abschloss. Ein künstlerisches Aufbaustudium im Fach Dirigieren bei Prof. Thomas Ungar schloss sich an. Veronika Stoertzenbach erhielt den ersten Preis beim Dirigentenwettbewerb des Deutschen Musikrats, der aus  einem Förderprogramm bestand, das der jungen Dirigentin sowohl Gastkonzerte mit Orchestern in ganz Deutschland als auch Einzelunterricht bei Sergiu Celibidache mit den Münchner Philharmonikern vermittelte.

Einen Akzent setzte die Dirigentin schon immer auf die Arbeit mit Amateuren, wobei ihr sowohl die pädagogische als auch die kapellmeisterliche Ausbildung zugutekam. Bereits 1983 gründete sie das Paulus-Sinfonieorchester Stuttgart, 1985 übernahm sie die Leitung des Städtischen Kammerorchesters in Gerlingen und 1988 schließlich Chor und Orchester der Universität Stuttgart. Die Arbeit mit dem Akademischen Orchester und Chor führte sie auf zahlreichen  Konzertreisen nahezu in alle Erdteile.

Veronika Stoertzenbach wurde 1988 Dozentin für Chor- und Orchesterleitung an der Kirchenmusikhochschule in Rottenburg und ab 1990 Dozentin für Orchesterleitung an der Musikhochschule in Trossingen. 1992 und 1995 wurden ihre beiden Kinder Jan und Ina geboren.

Dieter Kurz,

1945 geboren, Studium der Kirchenmusik, Dirigieren und Gesang in Berlin und Stuttgart. Von 1974 bis 2015 wirkt er als Kantor an der Stuttgarter Pauluskirche. 1980 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt und zum Professor für Chorleitung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart berufen, wo er bis 2011 tätig war.  Seit dem Wintersemester 2011/12 unterrichtet er an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Den Württembergischen Kammerchor leitet er seit dessen Gründung im Jahr 1970; 1982 wurden Chor und Dirigent mit dem ersten Preis im Chorwettbewerb der europäischen Rundfunkanstalten ausgezeichnet.

Dieter Kurz pflegt ein interessantes Spektrum musikalischer Aktivitäten von der chorischen Basisarbeit bis zu Gastverpflichtungen bei internationalen Chören und Orchestern. Choreinstudierungen zum Beispiel für Sergiu Celibidache, Sir John Barbirolli, Erich Leinsdorf, Gianluigi Gelmetti, Claudio Abbado, Georges Prêtre, Eric Ericson,  Michael Gielen u.v.a.
Dieter Kurz gastiert  bei internationalen Festivals. Meisterkurse am Conservatoire National Supérieur in Lyon und der Sibelius-Akademie Helsinki.

Nachruf: Der künstlerische Leiter von Live Music Now Stuttgart e.V. der Jahre 2011 bis 2014  ist gestorben

Fritz Roth - Dirigent aus Passion

Es gibt solche und solche Schwaben: Fritz Roth, geboren 1939 in Esslingen, neigte dazu, nicht dem Klischee der anderen Hälfte zu entsprechen. Der Musiklehrer am Stuttgarter Friedrich Eugens Gymnasium war ein lebenslustiger Zeitgenosse, dem Leben samt Speis und Trank zugeneigt, großzügig im Denken, tolerant und weltoffen. Fünfunddreißig Jahre hat er den Orchesterverein Stuttgart dirigiert, ehrgeizig und mit Ambition Konzerte dieser seit 1857 bestehenden Vereinigung musikbegeisterter Liebhaber geplant und geleitet. Als er 1976 anfing, bestand der Orchesterverein aus zwei, drei Dutzend Musikern, am Ende meisterte man mit einer Hundertschaft Berlioz’ Symphonie fantastique. Und Dank Roths Charme kamen weltberühmte Solisten wie die Cellisten Daniel MüllerSchott und Mischa Maisky oder die Geigerin Arabella Steinbacher als Gäste. Riesenzuspruch fand die von Roth initiierte Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett, die Galaabende im Beethovensaal waren pickepackevoll. 2011 übergab Roth den Taktstock an Alexander G. Adiarte und wurde künstlerischer Leiter beim Verein Live Music Now, der sich um den Musiknachwuchs kümmert. Am vergangenen Donnerstag ist Fritz Roth im Alter von 76 Jahren gestorben. Ohne Persönlichkeiten wie ihn wäre das Musikleben der Städte ärmer. Gut, dass er in Stuttgart so engagiert gewirkt hat.                                                                                   (Stuttgarter Zeitung 11. August 2015, Götz Thieme)

Berichte über Konzerte und Musiker

NEUS ESTARELLAS ERHÄLT DEN DAAD-PREIS 2014 IM RAHMEN DES FESTIVALS RISING STARS!

Seit mehr als zehn Jahren vergibt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hoch- schulen. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen. Mit diesem Preis ist für das Jahr 2014 die Pianistin Neus Estarellas ausgezeichnet worden. Dass sie zu den herausragenden Künstle­rinnen unserer Hochschule zählt, stellte Neus Estarellas unmittelbar vor der Übergabe des DAAD-Preises im Rahmen des Festivals Rising Stars! unter Beweis: Gemeinsam mit weiteren Solistinnen des Festivals gestaltete sie ein Konzert mit Werken von Gérard Grisey und Heinz Holliger. Schluss-Stück des Programms bildete Gérard Griseys Vortex temporum per pianoforte e cinque strumenti, bei dem Neus Estarellas unter der musikalischen Leitung von Christof M Löser als Solistin brillierte. Prof. Dr. Matthias Hermann, Prorektor der Hochschule, lobte bei der Übergabe des DAAD-Preises die Einbindung von neuer Musik als Kunst der Gegenwart in das Festivalprogramm. Er betonte zudem: "Kultur ist international. Musik lebt davon, dass sie international ist."

 

Neus Estarellas hat nach ihrem Bachelor-Studium auf Mallorca in Stuttgart die Masterstudiengänge Klavier bei Prof. Kirill Gerstein und Klavier Neue Musik bei Prof. Nicolas Hodges abgeschlossen. Derzeit studiert sie im Studiengang Konzertexamen bei Prof. Nicolas Hodges. In ihrer Zeit an der Stuttgarter Hochschule hat sie an einer Vielzahl von Uraufführungen, Konzerten und Projekten mitgewirkt, als Solistin  und als Kam­mermusik- und Ensemblepartnerin sowie als Orchesterpianistin. In auffälliger Weise ist sie aufgeschlossen gegenüber experimentellsten Formen Neuer und Alter Musik. Dabei gelingt es ihr, Werke von  maximaler Schwierigkeit auf höchstem Niveau zuverlässig, genau und inspiriert zu interpretieren. In jüngster Zeit war sie Preisträgerin beim Wettbewerb für Zeitgenössische Kammermusik in Karlsruhe (mit Helmut Lachenmanns Got Lost) sowie Dozentin und Mentorin bei der Gründungsphase des neuen, von Christof M Löser geleiteten Landesjugendensembles für Neue Musik.

(aus SPEKTRUM 25, Magazin der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

Verleihung der Theodor Heuss Medaille mehr

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